Veranstaltungsort
Inhouse-Seminar
Haben Sie Interesse an einer individuellen Inhouse-Schulung zu diesem Thema? Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.
»Anfrage für Inhouse-Seminar
Ansprechpartner
Silverlight / Windows Presentation Foundation Seminar
Seminarbeschreibung
Zwei Monate nach dem SP1 für das .NET Framework 3.5 wurde im Herbst 2008 die finale Version von Microsoft Silverlight 2.0 veröffentlicht. Die mobile Version von Silverlight 2.0 für Windows Mobile steckt in den Startlöchern und ist für andere Plattformen schon verfügbar. Sowohl die Windows Presentation Foundation als auch Silverlight verwenden die Extensible Application Markup Language, auch bekannt als XAML, als Basis für eine deklarative Beschreibung der Oberfläche und verwenden grundsätzliche Konzepte wie DependencyProperties, Bubbeling Events, Templating / Styling.
Mit diesem Workshop werden praxisnah die Grundlagen für den Umgang mit Silverlight 2.0 und der Windows Presentation Foundation 3.5 SP1 vermittelt. Es wird auf die gemeinsamen und jeweils spezifischen Konzepte eingegangen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen beiden Technologien aufzuzeigen. Im Rahmen dessen wird der Umgang mit Expression Blend 2 SP1 und Visual Studio 2008 für die Erstellung von Silverlight- bzw. Windows Presentation Foundation-Anwendungen mit XAML und C# erklärt. Je nach Vorwissen der Teilnehmer, werden die Grundlagen der Arbeit mit C# 3.5 / dem .NET Framework oder dem Expertenwissen mit der Windows Presentation Foundation bzw. Silverlight durch die Dozenten vor Ort dynamisch fokussiert. Das Seminar ist demzufolge nicht starr ausgerichtet, sondern die Agenda wird generell im Verlauf des Seminars immer wieder mit Ihnen sehr individuell abgestimmt. Ebenso kann im Rahmen des Seminars bei Bedarf für die Teilnehmer z. B. gerne eine Architektur für ein kommendes Softwareprojekt Schritt für Schritt entwickelt werden.
Seminarinhalt
1. Wichtige Grundlagen C# 3.5, .NET Framework 3.5.
- Funktionsweise .NET Framework
- Intermediate Language Code
- Common Language Runtime etc.
- Wichtige Werkzeuge für das .NET Framework
- Reflector, Reflector Add-Ins, Expresso, Regulazy, TestDriven.NET, SnippetCompiler, Microsoft Network Monitor, Wireshark, Microsoft Fiddler, Web Service Studio Express, FireBug, Web Developer Toolbar, Sysinternals Tools, ReSharper, NDoc, Sandcastle, XAMLPad, XAMLPadX etc.
- C# Programmstrukturen, Parameterübergabe, Call By Value, Call By Reference, Werttypen, Referenztypen, Enumerationen, Flags, Arrays, Statements, Operatoren, Operatorüberladung, const, readonly, statische Konstrukte, Sichtbarkeits-/Zugriffsattribute, Interfaces, Vererbung, Properties, Indexer, Delegates, anonyme Methoden, Attribute, XML-Kommentare, Pointer, unsafe Code, checked / unchecked, Generices, Nullable Types, Iteratoren, StringBuilder, Reguläre Ausdrücke, Implizite Typisierung, Automatische Eigenschaften, Objektinitialisierung in C# 3.0, Initialisierung von Collections in C# 3.0, Erweiterungsmethoden, Lambdaausdrücke, Ausdrucksbäume, Linq an Beispielen wie Where oder ThenBy, Linq – Query Designer, Linq-to-XML
- Unit Tests mit Visual Studio Team System bzw. NUnit, FxCop, Codeanalyse / Codemetriken von Visual Studio Team System, PEX, MSpec, NCover
- Schutz vor Disassemblierung etc.
- Unterschiede VB zu C#
2. Warum Silverlight / Windows Presentation Foundation?
- Historie
- Möglichkeiten der Oberflächengestaltung
- Videos auf Schaltflächen
- Bilder in Listboxen
- Silverlight Beispiel mit rotierendem Video
- DeepZoom etc.
3. Extensible Appl. Markup Language als Schnittstelle
zwischen Entwickler und Designer.
- deklarativ vs. imperative Ansätze
- Zusammenarbeit von Visual Studio und Expression Blend
4. Silverlight vs. Windows Presentation Foundation
- Silverlight als Untermenge des .NET Frameworks, eigene Laufzeitumgebung, Plattform-/Systemunabhängigkeit
- Silverlight Assemblies in Windows Presentation Foundation-Anwendungen
- Typen von Windows Presentation Foundation-Anwendungen
- Windows Presentation Foundation
- XBAP
- Vorteile von Silverlight gegenüber der Windows Presentation Foundation
- Multiplattform
- Deployment
- VisualStateManager etc.
- Nachteile von Silverlight gegenüber der Windows Presentation Foundation
- Kein 3D oder anderer Hardwaresupport
- Limitierung einiger Konzepte: RoutedCommands, DataBinding (Element-to-Element) etc.
- sicherheitsrelevante Einschränkungen (lokaler Ressourcenzugriff)
5. Extensible Application Markup Language
- Controls wie Buttons, TextBox etc.
- Layout Container wie Grid, StackPanel, Border vs. Grid etc.
- Container aus den Toolkits
- Farbverläufe etc.
6. Werkzeuge
- XAMLPad, XAMLPadX
- Expression Blend
- Windows Presentation Foundation Performance Suite
- Desklighter
7. Dependency Properties
- Erweiterung der bekannten C# Properties
- Änderungsnotifikation (INotifyPropertyChanged)
- Validierung
- Metadaten
- Standardwerte und deren Vererbung
8. Eventhandling
- RoutedEvents (Bubbeling vs. Tunneling)
- EventSetter vs. EventTrigger etc.
9. Ressourcen
- lokale, globale Entitäten
- Styles, (Data-) Templates
- Common Language Runtime-Objekte
- Animationen etc.
10. Animationen
- Rotierender Button
- Eigene Animationen
- Threading Probleme
- DispatcherTimer vs. CompositionTarget.Rendering
11. Templating/Styles
- Unterschiede und Beispiele
- VisualStateManager
- Data-Templates
12. Databinding
- Unterschiede Windows Presentation Foundation vs. Silverlight
- Element-to-Element Binding
- BindingHelper
13. Kommunikation
- Verwendung der Windows Communication Foundation
- Web Services / JSON
- Sockets
14. Lokalisierung
15. Deployment
- allgemein
- CrossDomains
- Besonderheiten bei der Windows Communication Foundation etc.
16. Unit Tests
17. Silverlight 2 Mobile (je nach Verfügbarkeit)
18. Usability
Teilnehmerkreis
Einsteiger als auch fortgeschrittene .NET-Entwickler, Agenda wird anhand der Skills fokussiert
Technische Voraussetzungen
Sie bekommen während des Seminars eine virtuelle Maschine gestellt, die alle notwendigen Werkzeuge und Beispiele enthält und bei Bedarf auf die Standardeinstellungen zurückgesetzt werden kann. Sie können müssen nichts installieren und nach Herzenslust alles probieren. Ihr Notebook sollte mindestens 1 GHz stark sein, 2 GB RAM bzw. besser 4 GB RAM enthalten und auf einem Datenträger (auch externe möglich) ca. 30 GB frei sein. Falls Sie keine virtuelle Maschine verwenden wollen, stellen Sie die Installation der folgenden Software sicher:
Windows Vista oder höher
.NET Framework 3.5 SP1 SDK
Visual Studio 2008 Professional SP1 oder höher
Expression Blend 2 SP1
Silverlight Tools for Visual Studio 2008 SP1
Deep Zoom Composer
Silverlight Toolkit, December 2008 Release
Windows Presentation Foundation Toolkit, January 2009 Release
Zusätzliche Hinweise
alle Beispiele + Kursunterlagen in Deutsch werden zur Verfügung gestellt
1/2 Jahr Support per E-Mail für alle gezeigten Beispiele / behandelten Inhalte je nach Abstimmung vor Ort