Mit Ekkehard Gentz
Wer heute vor der Wahl steht, Enterprise Business Anwendungen in Java zu entwickeln, hat die Qual der Wahl: Java EE, Spring oder OSGI? Eigener Applikationsserver oder ein fertiges Produkt ? Open Source oder doch lieber eine kommerzielle Lösung ? Auf jede der Fragen gibt es wieder eine Unmenge an Antworten, also Tools, Frameworks und Entwicklungsumgebungen.
Dieses Seminar zeigt, wie mit frei verfügbarer Software (Open Source) und Eclipse die Basis geschaffen wird, um hochwertige Enterprise Anwendungen in kurzer Zeit zu erstellen. Je nach Projektanforderung oder persönlichen Erfahrungen und Vorlieben kann durch modellgetriebene Softwareentwicklung eine hohe Flexibilität erreicht werden. An allen Tagen werden beide Wege aufgezeigt – es lohnt sich also auch, das Seminar zu besuchen, wenn Sie noch nie modellgetrieben gearbeitet haben.
Wer Enterprise Anwendungen entwickelt, wird immer häufiger mit der Frage konfrontiert, wie mobile Endgeräte eingebunden werden können. Der Workshop zeigt Lösungen am Beispiel von BlackBerry SmartPhones auf, die sich leicht auf andere Plattformen (Android, iPhone) übertragen lassen – insbesondere wenn man den modellgetriebenen Ansatz verfolgt.
Das Seminar ist praxisorientiert und alle Beispiele sind in der täglichen Arbeit mit
Kundenprojekten entstanden. Als durchgängiges Businessbeispiel wird eine funktionsfähige Fahrtenbuch – Anwendung erstellt. Alle Tage bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Das Seminar ist für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet – Sie sollten aber praktische Erfahrung in der Entwicklung von Java Enterprise Anwendungen haben, sei es Java EE, Spring oder OSGI.
Alle Beispiele können Sie auch nach dem Seminar zu Hause in Ruhe nacharbeiten – die benötigten Tools und Frameworks sind Open Source und werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt.
Technische Voraussetzungen
Einen eigenen Rechner mit möglichst 2 GB Speicher und Java 6 vorinstalliert, sollten Sie mitbringen. An den Tagen 1 – 3 ist als Betriebssystem Windows, OSX oder Ubuntu möglich – Tag 4 wird Windows benötigt, da die BlackBerry Simulatoren derzeit nur unter Windows verfügbar sind. Auf OSX- oder Linux – Rechnern sollten Sie dann bitte eine VM mit Windows vorinstalliert haben: VirtualBox, Parallels oder VMWare.
Die Networking-Gelegenheit
Am Abend des ersten Tages laden wir Sie zu einem Come-Together mit den Trainern zu kostenlosen Cocktails an die Hotelbar ein. Hier können Sie die Trainer und die anderen Teilnehmer in entspannter Runde kennen lernen - beste Gelegenheit für Networking und Erfahrungsaustausch.
Ekkehard Gentz ist freiberuflicher Softwarearchitekt und seit 30 Jahren im Umfeld von Businessanwendungen (ERP) tätig. Schwerpunkte sind modellgetriebene Entwicklung und OSGI Anwendungen. Ekkehard ist Committer im Eclipse Riena Projekt und Projectlead der Open Source Projekte redView und red-open. Ekkehard berichtet regelmäßig über seine Erfahrungen im Blog ekkes-corner.
Wir starten ganz klassisch und definieren die Anforderungen an unser Fahrtenbuch – Beispiel. Dann entwickeln wir ein Domain Modell – das kann je nach Vorliebe in UML oder EMF (Eclipse Modeling Framework) erfolgen. Um schnell zu einem lauffähigen Ergebnis zu kommen, werden wir aus diesem Domain Modell sowohl Javacode generieren, als auch UI View Modelle (EMF) erzeugen. Um im Prototype Daten zur Verfügung zu stellen, generieren wir uns die MockUps gleich mit.
Die generierten UI Modelle (SWT Views) werden wir mit einem WYSIWYG Designer anpassen, um auf Kundenwünsche zu reagieren. Wir besprechen die Architektur derPrototype Anwendung, die später als Basis für eine RCP Anwendung genommen wird. Da schon während der Requirement – Prototype – Phase mehre Teilnehmer an den Modellen arbeiten, werden wir die EMF Modelle in einem zentralen Repository speichern. In praktischen Übungen testen wir den Lifecycle: wir ändern Requirements und generieren neu.
An diesem Tag arbeiten wir u.a. mit: UML, EMF, EMFStore, Xpand, Xtend, MWE, redView, redopen, SWT, Riena.

Nachdem wir bereits am ersten Tag eine komplette Anwendung generiert haben, werden wir uns am zweiten Tag die Rich Client Anwendung genauer ansehen:
Das Eclipse Projekt Riena verspricht eine Vereinfachung der Erstellung von Businessanwendungen. Unser Beispiel basiert auf Riena und wir erstellen eine Riena RCP Anwendung manuell unter Zuhilfenahme der Riena Toolbox.
Alternativ sehen wir uns an, welche der Bestandteile einer RCP Anwendung sich dazu eigenen, generiert zu werden. Dazu benutzen wir vorhandene Templates. Wir vergleichen dann den Entwicklungsprozess für 'normal' erstellte oder generierte Anwendungen.
An diesem Tag arbeiten wir u.a. mit: Eclipse Equinox als OSGI Framework, Eclipse Riena, der Riena Toolbox, EclipseLink, Xpand, Xtend, MWE, red-open.

Nachdem wir uns am 2. Tag eine RCP Anwendung gebaut haben, möchten wir diese jetzt mit einem Server verbinden. Die meisten modernen Applikationsserver (WebSphere, Glassfish usw) basieren heute auf OSGI. OSGI bietet eine große Flexibilität, OSGI Anwendungen sind von Natur aus modular und Module (Bundles) können jederzeit dynamisch hinzugefügt oder aktualisiert werden. Da ist es für Entwickler und Architekten wichtig zu wissen, wie ein OSGI Server funktioniert. Außerdem ist für manche Projekte ein komplexer Applikationsserver zu umfangreich, sodass man gerne eine 'customized' version hätte. Mit OSGI ist es einfach, einen eigenen spezialisierten Server zu erstellen. Als OSGI Framework wählen wir das bewährte Eclipse Equinox.
Wir betrachten dann zunächst:
Um die Rich Clients aus unserem Beispiel einzubinden nutzen wir wieder das Eclipse Riena Projekt: Remote Services erlauben eine einfache und transparente Kommunikation zwischen den Clients und dem Server. Wir werden dann im Democamp live mit unseren RCP Clients auf einen selbst entwickelten Server zugreifen. Je nach Teilnehmeranzahl und WLAN können wir dazu auch kleine Gruppen bilden.
An diesem Tag arbeiten wir u.a. mit: Eclipse Equinox, Eclipse Riena, SLF4J, Logback, Lilith

Der letzte Tag dient der Abrundung unserer Anwendung: wir erweitern das Szenario um mobile Clients am Beispiel von BlackBerry Smartphones. Zunächst sehen wir uns an, wie Java Anwendungen für BlackBerry mit dem Eclipse Plugin entwickelt werden:
Ein mobiles Device erfordert einen anderen 'Blick' auf Anwendungen: wir haben nur einen kleinen Bildschirm und begrenzte Resourcen zur Verfügung. Für die Benutzeroberfläche stehen oft weniger und manchmal andere UI Elemente zur Verfügung, als vom Desktop oder aus Webanwendungen bekannt. Dann erweitern wir die Requirements unserer Anwendung um mobile Szenarien und lassen uns aus demselben Domain Modell das Gerüst einer BlackBerry Anwendung generieren. Diese Anwendung analysieren wir und ergänzen sie. Dann testen wir die Anwendung im Simulator. Sollten Teilnehmer ein eigenes BlackBerry mit Version 5.0 und USB Kabel dabei haben, dann kann die Anwendung auch direkt am Gerät getestet werden.
Zum Abschluss betrachten wir die Möglichkeiten, wie ein mobiles Gerät mit einem Server kommunizieren kann und ergänzen unseren OSGI Server, den wir am 3. Tag gebaut haben um weitere Services.
Zum Abschluss greift dann alles ineinander: Wir erfassen Stammdaten am Desktop mit der RCP Anwendung und Fahrten am Smartphone mit der BlackBerry Java Anwendung. Services an unserem OSGI Server sorgen dafür, dass miteinander kommuniziert werden kann: Informationen werden zum mobilen Device gepusht und aktuelle Fahrten vom Smartphone an den Server gesendet.
An diesem Tag arbeiten wir u.a. mit: BlackBerry Eclipse Plugin, Equinox OSGI, red-open.
Während der vier Tage wird ein Überblick gegeben, wie Enterprise Anwendungen in kurzer Zeit komfortabel erstellt werden können. Alle Beispiele werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt, um die einzelnen besprochenen Punkte im Detail später nacharbeiten zu können. Für Fragen wird speziell für die Seminar- Teilnehmer ein Forum zur Verfügung gestellt, wo auch später noch diskutiert werden kann.

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Das NH Düsseldorf City, ist ein 4-Sterne Hotel mit dynamischer Architektur. Es liegt ideal mitten in der nordrhein-westfälischen Modemetropole. Das Hotel ist für Geschäftsreisende wie für Urlauber eine attraktive Adresse in Düsseldorf. Alle großen Attraktionen der Stadt sind in Hotelnähe und mit der U-Bahn in 10 min zu erreichen. Nutzen Sie die Gelegenheit und entdecken Sie die kulturelle Vielfalt Düsseldorfs – bei einem schönen Spaziergang entlang des Rheins, einem erstklassigen Abendessen in einem der romantischen Altstadtrestaurants, einem Besuch des Goethe-Museums oder der berühmten Königsallee mit ihren zahllosen Boutiquen, Restaurants und Bars. Das Hotel bietet eine spektakuläre, moderne Architektur, einen riesigen, mehr als 7 Stockwerke hohen Lobbybereich, ein Glasdach, durch das viel Tageslicht ins Innere kommt, und 3 extravagante gläserne Aufzüge.
Für die Teilnehmer des Seminars mit Ekkehard Gentz bietet das NH-Hotel einen Sonderpreis für Übernachtungen unter dem Kennwort „Entwickler Akademie“. Ein Einzelzimmer können Sie für € 109,- inkl. Frühstück buchen.
Über das Reservierungsformular des NH Hotels können Sie auch direkt ein Zimmer zu günstigen und tagesaktuellen Preisen buchen. Diese Preise können unter Umständen günstiger sein als 109,- €. Wir empfehlen Ihnen daher auch diese Option zu prüfen.
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